Bezirk Schleswig-Holstein Nordost

Ausstellung "Opfer rechter Gewalt" im BBZ Schleswig

Ausstellung "Opfer rechter Gewalt" im BBZ Schleswig

mit Fotos der Ausstellungseröffnung am 19. September 2017

Wanderausstellung: "Die Opfer des NSU und die Aufarbeitung der Verbrechen"

Wir laden alle recht herzlich zur Eröffnung der Ausstellung ein. Diese findet statt am
Dienstag, den 19. September 2017 um 9.30 Uhr im Foyer des Berufsbildungszentrums Schleswig, Flensburger Straße 19b, 24837 Schleswig.

Begrüßung - Kirsten Lemke (Schulleiterin BBZ Schleswig)

Grußwort - Ute Dirks (ver.di-Bezirksgeschäftsführerin Schleswig-Holstein Nordost)

Einführung in die Ausstellung – Albert Leuschner (Runder Tisch gegen Rechts Eckernförde)

Besichtigung der Ausstellung.

Die Ausstellung kann auch in der Zeit vom 19.09. bis zum 29.09.2017 in der Zeit von 8.00 Uhr bis 13.00 Uhr besichtigt werden und wir würden uns freuen, wenn Sie, mit Interessierten Klassen, diese Wanderausstellung besichtigen würden. Wir können Ihnen auch gerne eine kostenlose Führung durch die Wanderausstellung anbieten. Herr Albert Leuschner, der seit Jahren im Runden Tisch gegen Rechts in Eckernförde aktiv ist und diese Wanderausstellung bereits in Eckernförde den Schulen zugänglich gemacht hat, steht Ihnen als Ansprechpartner zur Verfügung. Gerne können Sie mit ihm einen Termin unter der Telefonnummer 04356/1574 oder 0172/4193424 vereinbaren.

Der NSU-Prozess geht seinem Ende entgegen. Um jungen Menschen die Beschäftigung mit den Themen NSU und Rechtsextremismus zu erleichtern, zeigt die Gewerkschaft ver.di und das Berufsbildungszentrum Schleswig vom 19.09. bis zum 29.09. die Ausstellung „Die Opfer des NSU und die Aufarbeitung der Verbrechen“. Die Ausstellung wurde von der Rechtsextremismusexpertin Birgit Mair im Auftrag des Instituts für sozialwissenschaftliche Forschung, Bildung und Beratung (ISFBB) e. V. erstellt. Auf 22 Tafeln setzt sich die Ausstellung mit den Verbrechen der NSU in den Jahren 2000 bis 2007 und der gesellschaftlichen Aufarbeitung nach dessen Auffliegen im November 2011 auseinander. Sie lässt Angehörige der Mordopfer zu Wort kommen, beschäftigt sich mit Bombenanschlägen in Köln und den Banküberfällen, bei denen unschuldige Menschen teilweise lebensbedrohlich verletzt wurden. Zudem wird die Neonazi-Szene der 1990er-Jahre und ihre den NSU-Kern unterstützende Funktion beleuchtet.

Ausführliche Informationen über die Ausstellung  auch unter diesem Link:

http://www.opfer-des-nsu.de/Downloads--Links_index13.htm

Aktuell:

Am Montag, dem 25. September 2017 um 09.30 Uhr findet in der Mensa des BBZ Schleswig anlässlich der Ausstellung eine Veranstaltung mit einem Rechtsanwalt der Nebenklage vom NSU-Prozess statt.